Deeskalationstraining für Gefahrenverhütungsberater nach dem Aachener Model
Deeskalationstraining für Gefahrenverhütungsberater
Weiterbildung: Deeskalation und Eigenschutz
Ziele der Weiterbildung
In dieser Weiterbildung lernen die Teilnehmenden,
- belastende und potenziell gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen,
- die eigenen kommunikativen und sozialen Kompetenzen im Umgang mit schwierigen oder unkooperativen Personen gezielt einzusetzen,
- professionell Grenzen zu setzen und verschiedene Deeskalationsstrategien anzuwenden,
- die eigenen Grenzen und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen,
- bedrohliche Situationen unter besonderer Berücksichtigung des Eigenschutzes angemessen zu bewältigen,
- einen kontrollierten Rückzug als sinnvolle Handlungsmöglichkeit einzusetzen,
- das eigene Gefahrenbewusstsein und die persönliche Handlungssicherheit zu stärken und dadurch auch in herausfordernden Situationen souveräner aufzutreten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung. Anhand von Übungen können die Teilnehmenden eigene Handlungsmöglichkeiten erproben, Erfahrungen austauschen und gemeinsam unterschiedliche Lösungsansätze entwickeln.
Seminarmethode
Das Training ist interaktiv und stark praxisorientiert. Die notwendigen theoretischen Grundlagen werden kompakt vermittelt und anschließend unmittelbar in praxisnahen Situationstrainings angewendet und gemeinsam ausgewertet.
Dabei werden möglichst konkrete Situationen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden aufgegriffen. Durch das gemeinsame Üben und Reflektieren lernen die Teilnehmenden verschiedene Handlungsalternativen kennen und können diese auf ihre eigene berufliche Praxis übertragen.
Gleichzeitig bietet das Training die Möglichkeit, von den Erfahrungen der anderen Teilnehmenden zu profitieren und den Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe zu fördern.
Organisatorische Informationen
Die Weiterbildung dauert einen Tag und findet in Präsenz statt.
Für Getränke sowie einen kleinen Mittagssnack ist gesorgt.